Interessengemeinschaft Waldheil e. V.

Die Interessengemeinschaft Waldheil e.V. ist eine Interessenvertretung von Anwohnern, die im Gebiet der ehemaligen Garten- und Laubenkolonie „Waldheil" in der Ortschaft Lieskau (Gemeinde Salzatal, jetziger Saalekreis) in Sachsen-Anhalt ansässig sind.

Der Verein wurde am 2. März 2000 gegründet und am 16. März 2000 beim Amtsgericht Halle-Saalkreis angemeldet. Die Satzung wurde am 31. Juli desselben Jahres beim Registergericht eingetragen. Im Jahr 2012 wurde die Satzung geändert (vgl."Satzung").

Der Vereinsname geht auf den von 1909 bis 1947 bestehenden Verein Waldheil e.V. zurück. Dieser entstand seinerzeit auf Initiative des Halleschen Juweliers Robert Franz Tittel. Mit der Bebauung des Gebietes mit Lauben und Sommerhäusern sollten die Hallenser Stadtbewohner eine preiswerte Möglichkeit bekommen, sich stadtnah in der gesunden Luft der Dölauer (Halleschen) Heide zu erholen.

Wie der ursprüngliche Verein verfolgt die Interessengemeinschaft Waldheil e.V. ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Als Ziele nennt der Verein in seiner Satzung:

  • Förderung des Heimatgedankens (als sozialer Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum)
  • Förderung der Verkehrssicherheit und der Unfallverhütung
  • Förderung des Natur- und Umweltschutzes (Verhinderung von Schädigungen des natürlichen Lebensraumes)

und aller damit in Zusammenhang stehenden Maßnahmen.

Im Rahmen dieser Zielstellung beteiligte sich die Interessengemeinschaft Waldheil e.V. am Projekt „Lokales Kapital für soziale Zwecke" des Landes Sachsen-Anhalt mit der Bezeichnung „Erschließung historisch bedeutsamer regionaler Kulturgüter". Die Mittel für dieses Projekt wurden vom Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt. Mit der Dokumentation ihrer Entstehung und Entwicklung soll die Kolonie „Waldheil" wieder neu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerufen werden und die Bedeutung der Dölauer Heide als beliebtes Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt Halle (Saale) und des Saalekreises herausgestellt werden.